Ich mache weiter, so lange ich dafür brenne

Südkurier, 16. Oktober 2019

Janine Schneider ist in diesem Jahr Deutsche Meisterin im Mountain Bike Marathon geworden und fuhr bei den Weltmeisterschaften als 16. in die Weltspitze. Unser Korrespondent Thomas Güntert traf sie in Lottstetten

Frau Schneider, wann haben Sie mit Radsport angefangen?                                             Janine Schneider: Eigentlich mit fünf Jahren bei den Kunstradfahrer im Radfahrerverein Lottstetten. Harald Schiffler war damals ein strenger Trainer, von dem ich Feuer gefangen und Disziplin gelernt habe. Davon profitiere ich noch heute. Mit 12 Jahren habe ich damit aufgehört, weil ich nebenbei noch Cello spielte und mir alles zeitlich zu knapp wurde. Das kann ich heute nur noch belächeln.

Wie sind Sie denn letztendlich zum Leistungssport gekommen?                                Schneider: Als ich an die Schule nach Singen wechselte, war mir die Zeit zu schade, um sinnlos im Zug rumzusitzen und begann, mit dem Rad zur Schule zu fahren. Dann bin ich dem Veloclub Hohentwiel Singen beigetreten und die Sache nahm seinen Lauf.

Woher haben Sie das Talent? Schneider: Ich habe den Radsport für mich selber entdeckt. Meine Mutter und meine zwei Schwestern sind sehr musikalisch und mein Vater engagiert sich im Naturschutz. Ich war schon immer etwas anders. Mein Vater und meine Mutter haben mich aber immer unterstützt, obwohl sie selbst keinen Sport praktizieren.                                       

Welches Verhältnis haben sie zu Sabine Spitz, ist sie Vorbild, Mentorin oder Konkurrentin?Schneider: Der Frauenradsport ist in Deutschland eher konkurenzlastig und es geht nicht so familiär zu wie bei manch anderen Nationen. Mit Sabine Spitz habe ich wenig Kontakt. Sie ist für mich auf der Rennstrecke wie jede andere Fahrerin eine Konkurrentin. Ihre Vita erhält aber großen Respekt von mir.

Wie viel Kilometer trainieren Sie im Jahr?                                                                    Schneider: Da ich in diesem Jahr dreimal in der Woche mit dem Rad nach Zürich zur Arbeit fuhr, kommen rund 20´000 Kilometer zusammen.

Wie sieht das sportliche Programm im Winter aus?                                                    Schneider: Ich fahre Radquer-Rennen und mache Langlauf. Biketraining findet aber auch im Winter statt, manchmal in der warmen Stube auf der Rolle.

Was machen Sie, wenn sie keinen Sport treiben?                                                        Schneider: Schlafen, essen und arbeiten. Nein, künftig will ich mich mehr in den Verein einbringen und habe auch noch organisatorische Dinge zu erledigen.  

Wie lange wollen Sie noch auf so hohem Niveau Radsport betreiben?                    Schneider: Ich mache Leistungssport, solange ich dafür brenne und das Bedürfnis nach dem Wettkampf verspüre. 

 

Infokasten: Janine Schneider ist 24 Jahre alt, ledig und wohnt in Lottstetten. Sie hat im letzten Jahr in Winterthur den Bachelor of Science in Physiotherapie gemacht und in diesem Jahr in Zürich die Ausbildung mit dem Betriebsdiplom abgeschlossen. Aktuell arbeitet sie im Kantonsspital Schaffhausen als Physiotherapeutin.                                                             

 

 
 
 
 
 
Das Mountain Bike ist die große Leidenschaft von Janine Schneider aus Lottstetten.

 

 

Der Klostertaler kommt in den Hegau

Südkurier, 26. November 2018

Singen(thg) Der von Radio und Fernsehen bekannte Vorarlberger Musiker Markus Wolfahrt gibt am Samstag, 1. Dezember in der Hohenkrähenhalle in Singen-Schlatt ein besinnliches Adventskonzert. Der Südkurier sprach mit dem ehemaligen Klostertaler.

Herr Wolfahrt, Sie waren 34 Jahre als Bandleader mit den Klostertalern unterwegs, die bis zur Auflösung zu den erfolgreichsten volkstümlichen Gruppen zählte. Kennen Sie den Hegau noch aus dieser Zeit?

Markus Wolfahrt: Wir hatten mit den Klostertalern bis zu 200 Auftritte im Jahr und das Musikerleben bestand aus Soundcheck, Auftritt, Übernachtung und Weiterreise. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass wir öfters im Hegau, beispielsweise in Gottmadingen gespielt haben.

Wo hat ihre musikalische Karriere begonnen?

Wolfahrt: Als 12- Jähriger durfte ich schon zu den Aktiven beim Musikverein Wald am Arlberg. Ein Jahr später spielte ich in der Obsthalle in Salem das Solo "Oh mein Papa" und die Leute drückten mir danach mit Tränen in den Augen ein paar Mark in die Hand. Von da an habe ich gewusst, dass ich mit meiner Musik die Leute erreiche und bewege".

Bis zum 2. Januar geben sie rund 20 Alpynia-Adventskonzerte. Sie spielen überwiegend in Kirchen, warum ist das Konzert in Schlatt in der Hohenkrähenhalle?

Markus Wolfahrt: Die Organisation liegt in den Händen der Narrenzunft Breame. Der Präsident Marcus Wadehn sagte mir, dass sich die Halle mit den 350 Plätzen hervorragend anbietet und für dieses Konzert auch entsprechend weihnachtlich geschmückt wird.

Wie wird das Alpynia Konzert in Schlatt?

Wolfahrt: Das Konzert wird sehr stimmungsvoll und persönlich. Die Alpynia  Klangbilder sind musikalische Verbindungen zwischen Himmel und Erde. Ich singe natürlich auch Weihnachtslieder und erzähle berührende, wie auch lustige Geschichten aus meiner Heimat in den Bergen. Die Adventskonzerte spiele ich bewusst auf dem Flügelhorn, weil der Ton weicher und beruhigender klingt, als auf der schrillen Trompete.

Spielen Sie live?

Wolfahrt: Ja natürlich. Ein Musiker kann nur noch durch Liveauftritte bestehen. Erfolgreiche Retortenkünstler gibt es Gott sei Dank mittlerweile kaum mehr. Ich verzichte auch auf eine aufwendige Technik und Lichtshow. Die ist mir bei den Weihnachtskonzerten lieber dezent und stimmungsvoll.

Was bedeutet für Sie die Weihnachtszeit?

Wolfahrt: Die Weihnachtszeit ist für mich der schönste Abschluss des Jahres. Ich mag die unbeschreibliche Magie, wie sie auf die Menschen einwirkt. Die Leute gehen in dieser Zeit anders miteinander um als sonst. Eigentlich sollte das ganze Jahr Weihnachtszeit sein.   

Wie geht nach dem Konzert in Schlatt es bei Ihnen weiter?

Wolfahrt: Am nächsten Samstag, 8. Dezember spiele ich in der Lottstetter Valentinskirche ein weiteres Alpynia Konzert in der unmittelbaren Nähe und bis Ende des Jahres werden knapp 20 weitere Kirchenkonzerte folgen. Zudem habe ich mit jungen, wilden und hochtalentierten Musikern, die teilweise frisch von den Musikhochschulen kommen, die neue Band "Alpin KG" gegründet. Ende des Jahres kommt unser erstes Album auf den Markt. Die Single Auskopplung "Made in Tirol" wurde bereits veröffentlicht. Ab Sommer 2019 sind wir dann live unterwegs.

 
 
 
Nachdem Markus Wolfahrt mit den Klostertalern 34 Jahre unterwegs war und jährlich bis zu 200 Auftritte hatte, genießt er heute seine grenzenlose Freiheit am Bodensee.

 

Büsingen - deutsche Oase in der Schweiz

Thurgauer Zeitung, 20. Dezember 2017

Das knapp 1400 Einwohner zählende Büsingen ist die einzige deutsche Gemeinde, die vollumfänglich von Schweizer Staatsgebiet umgeben ist. Sie grenzt rechtsrheinisch an den Kanton Schaffhausen und linksrheinisch an die Kantone Zürich und Thurgau. Eigentlich wurde Büsingen bereits im Jahr 1770 zur Enklave in der Schweizer Eidgenossenschaft, als die österreichische Landesherrschaft ihre Rechte an den Dörfern Ramsen und Dörflingen an das eidgenössische Zürich verkaufte. Im Jahr 1810 ging Büsingen an das Grossherzogtum Baden und wurde 1935 Zollausschlussgebiet. Nachdem bereits am 1. Januar 1947 der Schweizer Bundesrat mit Einverständnis der französischen Besatzungsmacht die Zollgrenzen um Büsingen aufgehoben und die Gemeinde in das Schweizer Wirtschaftsgebiet eingebunden hatte, dauerte es bis zum 4. Oktober 1967, bis ein Staatsvertrag unterzeichnet werden konnte, der alle Einzelheiten regelt. Die Thurgauer Zeitung sprach mit Bürgermeister Markus Möll.

 

Herr Möll, die Gemeinde Büsingen feiert in diesem Jahr 50 Jahre Staatsvertrag. Warum ging es so lange, bis der Staatsvertrag überhaupt zustande kam?  

Markus Möll: Es war gar nicht so einfach, Büsingen in ein passendes Konstrukt hinein zu bringen. Viele Punkte waren vakant und die Diskrepanzen zwischen Deutschland und der Schweiz waren nicht immer positiv. Vieles musste lange kontrovers diskutiert werden.

 

Was steht in dem Staatsvertrag?                                                                                                           Markus Möll: Die Eckpunkte sind, dass Büsingen politisch zu Deutschland und wirtschaftlich zur Schweiz gehört. An den Eckpunkten stösst man sich aber immer wieder, da sich Politik und Wirtschaft nicht immer klar trennen lassen.

 

Welche Nachteile hat der Büsinger Einwohner?

Markus Möll: Die deutsche Besteuerung, die in keinem Verhältnis zu den hohen Schweizer Lebenshaltungskosten steht.

 

Welche Vorteile haben die Büsinger durch den Staatsvertrag. 

Markus Möll: Da die Gemeinde Büsingen wie andere Schweizer Gemeinden einen Anteil der Mehrwertsteuerrückerstattung aus der Schweiz bekommt, können wir unsere Infrastruktur subventionieren. Die Gebühren für Wasser, Abwasser, Müll, Kindergarten und Friedhof sind am unteren Limit. Wir erheben zudem keine Grundsteuer und die Gewerbesteuer ist auf dem untersten Niveau. Jeder, der in Büsingen wohnt, bekommt auf sein Einkommen einen steuerfreien Freibetrag. Durch das Solothurner Abkommen kann ein Büsinger Einwohner mit einer deutschen Krankenversorgung ohne Zuzahlung die medizinische Grundversorgung der Schweiz in Anspruch nehmen.

 

Müsste der Staatsvertrag nach 50 Jahren nicht einmal wieder überarbeitet werden?                                                                                                                      Markus Möll: In den Nachkriegsjahren war vieles auf die Landwirtschaft ausgerichtet und es sind sicherlich Anpassungen bezüglich der EU und der Dienstleistungsgesellschaft nötig. Der Staatsvertrag wurde in den letzten Jahren bereits mit verschiedenen Zusatzverträgen angepasst und erweitert.

 

Welchen Verbindungen und Bezug hat Büsingen zum Kanton Thurgau?

Markus Möll: Wir sind in der Agglomeration Schaffhausen, in der auch der Kanton Thurgau Mitglied ist. Mit der Stadt Diessenhofen haben wir gute Kontakte mit dem Stadtpräsident Markus Birk und früher schon mit dem Stadtammann Walter Sommer. Die Kontakte bestehen aber lediglich auf einer bilateralen Basis und wir machen keine gemeinsamen Europäische Projekte.

 

Infokasten:

Markus Möll ist 52 Jahre alt und in Gottmadingen geboren und aufgewachsen. Zusammen mit seiner Ehefrau Sabine und den beiden erwachsenen Kindern Raphael und Lukas wohn er mittlerweile in Gailingen. Seit 2012 ist Markus Möll Bürgermeister der deutschen Gemeinde Büsingen am Hochrhein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Markus Möll ist Bürgermeister der deutschen Enklave Büsingen.

Unser Publikum will lachen

Südkurier, 9. Januar 2016

Das Jestetter Amateurtheater "Lüüchte" führt in dieser Saison das Schauspiel "Heiße Bräute machen Beute" auf. Wir sprachen mit Mathias Brand. Er ist Zweiter Vorsitzender, Regisseur und Schauspieler.

Herr Brand, welche Aufgaben haben Sie in diesem Jahr?

Mathias Brand: Nachdem ich beim letzten Stück Regie geführt hatte, bin ich dieses Mal eher im Hintergrund tätig. Ich bin für das musikalische Arrangement und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ihre Frau Astrid führt Regie. Wie kommen Sie damit zurecht?

Brand: Problemlos. Astrid ist eine sehr kreative und umsetzungsstarke Regisseurin mit großer Erfahrung.

Was hat Sie in diesem Jahr besonders beeindruckt?

Brand: Maike Hail, Michele Azzato und Thomas Asael haben sich sehr gut in das Ensemble eingefügt. Sie haben das Publikum mit ihrer mächtigen Bühnenpräsenz und den fein ausgearbeiteten Charakteren wirklich begeistert.

Bei welcher Aufführung war bisher die beste Stimmung?  

Brand: Bei allen Vorstellungen war das Publikum durchweg begeistert. Die beste Stimmung war in Lottstetten, wo es stehende Ovationen gab. Wenn eine voll besetzte Gemeindehalle zum Applaus aufsteht, dann geht den Schauspielern das Herz auf und die Knie werden weich.

Was ist das Erfolgsrezept der "Lüüchte"?

Brand: Ein gutes Stück und die Bearbeitung sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Produktion. Wir befreien das Stück von irrelevanten Textpassagen und fügen eher noch zusätzliche Lacher ein. Wichtige Szenen werden fein ausgearbeitet und den einzelnen Schauspielern auf den Leib geschrieben. Ein Bühnenstück sollte nicht länger als zwei Stunden dauern. In unserer über 25-jährigen Bühnenerfahrung haben wir einiges dazu gelernt.

Welche Voraussetzungen muss ein Laienschauspieler haben, damit er bei den "Lüüchte" mitspielen kann?

In erster Linie muss er den Mut haben, auf die Bühne zu stehen. Er sollte humorvoll mit seiner eigenen Person umgehen können und zuverlässig sein. Obwohl die Talente verschieden sind, haben wir noch jeden bühnengerecht hinbekommen.

Würdet ihr gerne einmal so richtig schwere Kost spielen?

Brand:

Sicherlich, aber wir haben wir kein Publikum dafür. Wir sind ein Boulevardtheater, weil unser Publikum bei der Unterhaltung auch lachen will.

Am kommenden Wochenende spielt ihr im Ali-Theater in Tiengen. Was ist das Besondere am Ali-Theater?

Brand: Der Auftritt im Ali-Theather ist für uns nochmals eine große Herausforderung. Die Location ist eben ein richtiges Theater, in dem das Publikum eine höhere Erwartung an den Künstler stellt. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden.

Wann genau finden die letzten Aufführungen von "Heiße Bräute machen Beute" statt?

Brand: Die letzten Aufführungen sind am kommenden Freitag und Samstag, 8. und 9. Januar, 20.00 Uhr, im Ali-Theater in Tiengen und am 15. und 16. Januar, jeweils 20 Uhr, im Trottentheater in Neuhausen am Rheinfall.

Wie geht es bei den "Lüüchte" weiter, wenn am 16. Januar der Vorhang bei der letzten Aufführung fällt?

Brand: Wir sind bereits seit Wochen auf der Suche nach einem neuen Stück. Die Aufführungstermine für die kommende Saison sind mit den meisten Veranstaltern bereits vereinbart. Nachdem der Regisseur das Stück bearbeitet hat, beginnen wir bereits im April wieder mit der Probenarbeit.

 

Infokasten: : Mathias Brand ist 54 Jahre alt und von Beruf Industriefachwirt. Mit seiner Frau Astrid und der vierjährigen Tochter Paula lebt er in Jestetten.

 

Mathias Brand ist beim Jestetter Amateurtheater "Lüüchte" Zweiter Vorsitzender, Regisseur und Schauspieler.

Helferkreis für Flüchtlinge im Jestetter Zipfel

Südkurier, 19. September 2015

Im Jestetter Zipfel werden demnächst die ersten Flüchtlinge erwartet. Die Bauarbeiten der neuen Gemeinschaftsunterkunft in Jestetten und der Umbau des ehemaligen katholischen Kindergartens in Lottstetten sind in vollem Gange. In Kürze soll ein gemeinsamer Helferkreis gegründet werden. Am kommenden Montag wird ein erster Informationsabend stattfinden. Wir sprachen mit der Initiatorin Christel Auweder.

Frau Auweder, wie viele Flüchtlinge kommen in den Jestetter Zipfel und wann kommen sie?

Christel Auweder:

Im nächsten halben Jahr werden 100 Flüchtlinge erwartet. 40 Personen werden bis spätestens Mitte Oktober im ehemaligen katholischen Kindergarten in Lottstetten einziehen. Die Gemeinschaftsunterkunft in Jestetten soll im Frühling für 60 weitere Personen bezugsfertig sein.

Sie wollen einen gemeinsamen Helferkreis für Jestetten und Lottstetten gründen. Wie soll der funktionieren?       

Christel Auweder:

Ich sehe mich nicht als Gründerin, sondern lediglich als Initiatorin. Ich stehe seit längerem mit Annelie Ahnert vom Caritasverband in Verbindung, die sehr viel Erfahrung mit Helferkreisen für Flüchtlinge hat. Roland Uhl, der Pfarrgemeinderatsvorsitzende der katholischen Seelsorgeeinheit Jestetten, hält als Vermieter die Verbindung zum Landkreis. Ebenso besteht Kontakt zu den politischen Gemeinden Jestetten und Lottstetten und den Kirchen vor Ort. Ich glaube, dass sich in beiden Orten Menschen finden werden, die sich für die Flüchtlinge engagieren.

Wäre es nicht sinnvoller, für beide Gemeinden jeweils einen eigenen Helferkreis zu gründen?

Christel Auweder:

Durch unserer spezielle geografischen Lage mit der Schweizer Grenze und den langen Wegen in Richtung Kreisstadt ist ein gemeinsamer Helferkreis erforderlich. Wir müssen Aktivitäten koordinieren und Kräfte bündeln. Auch bei Freizeitaktivitäten sind gemeinsame Angebote sinnvoll.

Wie beteiligen sich die Gemeinden Jestetten und Lottstetten am geplanten Helferkreis?

Christel Auweder:

Die Jestetter Bürgermeisterin Ira Sattler und ihr Lottstetter Amtskollege Jürgen Link werden am 17. November in Jestetten zu einer Informationsveranstaltung einladen, und die Gründung eines Helferkreises fördern und unterstützen. Ich freue mich, dass die Gemeinden so engagiert sind.

Wie ist die Stimmung im Vorfeld in Lottstetten und Jestetten?

Christel Auweder:

Bei den beiden Informationsveranstaltungen des Landkreises zeigte sich die Stimmung unterschiedlich, wobei die Hilfsbereitschaft in Jestetten deutlicher zu spüren war. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass durch die konkrete Begegnung mit den Menschen ein gutes Miteinander möglich sein wird. Das bestätigen alle bisherigen Erfahrungen im Landkreis Waldshut.

Wann und wo soll der Helferkreis gegründet werden?

Christel Auweder

Ein erster Abend für den Aufbau eines Helferkreises findet am kommenden Montag, 21. September, um 18.00 Uhr im Bischof-Starck-Haus in Lottstetten statt. Annelie Ahnert vom Caritasverband und Tanja Zieringer vom Diakonischen Werk werden die ersten Schritte unterstützen. Da die ersten Bewohner bald in Lottstetten einziehen werden, sind bereits erste Absprachen erforderlich.

 

 

Christel Auweder ist 59 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter. Die Diplom-Psychologin arbeitet als Sozialpädagogin und wohnt in Jestetten.

Die Türen des ehemaligen katholischen Kindergartens in Lottstetten stehen für die Flüchtlinge offen. Christel Auweder will für die Asylsuchenden einen Helferkreis gründen. Am Montag findet hierzu in Lottstetten ein erster Infoabend statt.

Der Klostertaler kommt nach Wilchingen

Schaffhauser Nachrichten, 27. November 2014

 

Der bekannte österreichische Musiker Markus Wolfahrt gibt am Mittwoch, 10. Dezember in der Klettgauer Nachbargemeinde Wilchingen ein Weihnachtskonzert. Kürzlich traf er sich mit der Alphornspielerin Lisa Stoll, die bei seinem Konzert als Gast auftritt. Der Südkurier sprach mit dem ehemaligen "Klostertaler".

Herr Wolfahrt, sie trafen heute das erste Mal die Wilchinger Alphornspielerin Lisa Stoll?

Markus Wolfahrt: Jawohl, doch wer in dieser Musikszene ist weiss wer Lisa Stoll ist. Ich bewundere sie, wie sie sich entgegen den anderen Hobbies ihrer Altersgenossinnen mit ihrer Musik durchsetzt. Sie hat ein eigenes Persönlichkeitsbild und macht das , was ihr taugt. Zudem ist sie ein hochmusikalischer und lieber Mensch.

Da kommen in mir Erinnerungen an die eigene Jugendzeit auf.

 

Was für Erinnerungen?

Markus Wolfahrt: Als 12 Jähriger spielte ich bereits Flügelhorn. Mit 13 durfte ich bei unserem Musikverein schon bei den Erwachsenen in die Probe, was für mich  eine Sensation war. Bei einem Auftritt in Salem spielte ich das Solo "Oh mein Papa". Die Leute hatten Tränen in den Augen und haben mir Geld in die Hand gedrückt. Diese 20 Mark waren meine erste Gage. Von da an habe ich gewusst, dass ich mit seiner Musik die Leute bewege.

Sie spielen in der Wilchinger Bergkirche. Haben Sie ein Bezug zur Kirche?

Markus Wolfahrt: Früher war ich ein  leidenschaftlicher katholischer Messdiener. Wenn ich während meiner 34- jährigen Zeit mit den Klostertalern einmal daheim war, gehört der Kirchgang natürlich dazu. Heute bin ich mit meine rLebenspartnerin Christine oft in Kirchen, da sie als ausgebildete Sopranistin oft in Kirchen singt. Für mich ist es ein besonderes Gefühl in einer Kirche Musik zumachen, wo zwischen den verschiedenen Tönen und Worte besondere Energien wirken.

 

Die Klostertaler haben zehn Millionen Tonträger verkauft und bei 1700 Konzerten etwa vor drei Millionen Menschen gespielt. Reicht das nicht?

Die Musik ist immer noch meine große Leidenschaft. Von meiner Mutter habe ich gelernt in Demut zu leben und dankbar zu sein. Zudem ist der Vorarlberger ähnlich wie der Badenser, sehr bodenständig und auf Sicherheit bedacht. Mit seiner Musik habe ich einen schönen Lebensstandard erreicht.

Wie hoch war der Preis?

Markus Wolfahrt: Der wirtschaftliche Erfolg der Band war nötig, um sich das 20- köpfige Team zu leisen, das man brauchte. Wir mussten auf vieles verzichten. Im Sommer Urlaub zu machen war tabu. Den Lago Maggiore habe ich zum ersten Mal ein Jahr nach dem Auflösen der Band gesehen. An den

Geburtstagen meiner sieben Geschwister konnte ich nie dabei sein, das habe ich sehr vermisst.

Was wird das für ein Konzert in Wilchingen?

Das Konzert wird sehr stimmungsvoll. Neben alpinen Klangbilder mit dem Flügelhorn gibt es natürlich auch Weihnachtslieder. Ich mag in der Kirche das Flügelhorn, da der Ton weicher und beruhigender ist als die  schrillen Trompete mit ihrem Fanfarenklang. Dazu erzähle ich berührende Weihnachtsgeschichten aus dem Klostertal. Und es gibt  eine musikalische Überraschung mit Lisa. Die Leute sollen mit fröhlichen Gefühl aus dem Konzert gehen, um diese friedvolle Zeit vor Weihnachten besonders bewusst genießen zu können.  

 

Der Magier der Panflöte

Klettgauer Zeitung, 26. Februar 2013

 

Der wohl berühmteste Panflötist Edward Simoniwar auf einen Kurzbesuch in Schaffhausen, um die letzten organisatorischen Vorbereitungen für das Konzert zu treffen. Dabei ist er der „Klettgauer Zeitung“ Rede und Antwort gestanden. Zufälligerweise auf den Tag genau 22 Jahre nach dem Durchbruch seiner Karriere, wie sich im Verlauf des Gesprächs herausstellte.

Sie sind gebürtiger Pole aus Oberschlesien und wohnen heute in  Freiburg. Was hat Sie in den Schwarzwald verschlagen?

Das habe ich eigentlich meinem Onkel Edmund zu verdanken. Während des Zweiten Weltkriegs hat er bei Stalingrad beide Augenlichter verloren und konnte seine Blindheit mental nicht verarbeiten. Er durfte nach Deutschland ausreisen und wohnte in Lörrach. Da er Hilfe brauchte, zog unsere ganze Familie nach Freiburg, als ich 23 Jahre alt war.

Wann haben Sie mit der Musik begonnen?

Das war mit sieben Jahren, als ich an der staatlichen Musikschule in Byton  Violine und Klavier lernte, später kam die Querflöte noch dazu. In den ersten Jahren in Deutschland habe ich in einer Hardrock Band noch Keyboard und Geige gespielt. Bei einer holländischen Tanzmusik wurde ich zum Bass-Gitarrist.

Und wann kam die Panflöte dazu?

Ich spielte zehn Jahre in der Begleitband von Costa Cordalis. Durch einen Zufall kam ich dazu, da sich der damalige Gitarrist  Ricky King gerade selbständig machte und Costa einen neuen Gitarristen brauchte. 1980 belegten wir mit „Pan“ den zweiten Platz im Vorentscheid für den „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Seither spiele ich die Panflöte, die ich schon vorher autodidaktisch erlernt hatte, nachdem ich sie zufällig im Radio hörte und von dem schönen Klang begeistert war.

Was ist so besonders an der Panflöte?

Sie ist ein Instrument, das mit ihrem sehnsüchtigen und romantischen Sound der Seele gut tut. Die Töne lassen sich gut bearbeiten, man kann sie nach unten oder oben spielen.

Wann kam der Durchbruch?

Das war am 20. Februar 1991, als ich überhaupt als erster, mit einem Instrumentaltitel die ZDF Hitparade gewonnen hatte. Meine Eigenkomposition „Panträume“ wurde der Schlüssel zum Erfolg. So einen Tag vergisst man nie.

Wieso spielen Sie so oft in Kirchen?

Die Panflöte klingt nirgends so schön, wie in einer Kirche. Die Aufmerksamkeit ist eine andere wie in einem Festzelt. Die Kirche ist für mich ein ehrfürchtiger Ort, wo ich mich wohl fühle.

Sind Sie gläubiger Christ?

Ich bin in Polen katholisch aufgewachsen. Allerdings hatte ich es zwischendurch auch nicht immer so mit dem Glauben. Durch markante Erlebnisse in meinem Leben wurde ich jedoch zum gläubigen Christ und habe heute eine enge Beziehung mit dem Herrgott. Wer an ihn glaubt, dem wird auch geholfen.

Beim Kirchenkonzert am 9. März ist auch die einheimische Lisa Stoll mit dabei. Kennen Sie die sehr populäre  schweizer Alphornspielerin?          

Ich bin bei einem Auftritt in der Schweiz auf sie aufmerksam geworden und war überrascht, welche kräftigen Töne das Mädchen herausbrachte. Lisa hat eine sehr nette, natürliche Art. So eine Tochter kann man sich als Vater nur wünschen.

Was wird es für ein Konzert geben?

Es wird ein Konzert im typischen „Simoni-Sound“ geben, in dem ich sowohl klassische Titel wie „Air“ von Bach spielen werde, als auch viele bekannte Titel aus der Weltmusik.  Auch die eine oder andere Popballade wird zu hören sein. Bei meinem zweistündigen Konzert ist jeder Titel anders und dadurch wird es sicherlich nie langweilig werden. Natürlich wird der erfolgreichste Panflötentitel „Einsame Hirte“ von James „Hansi“ Last nicht fehlen. Die Zudem werden die Nachwuchskünstler Lisa Stoll und Jonas Gross mein Konzert sicherlich bereichern. Kommen Sie doch am besten vorbei.               

Edward Simoni zeigte mir die Feinheiten einer Panflöte.

"Luddi" auf dem Event-Obsthof

Interview mit Andreas Henes, Südkurier und Alb Bote, 19. Juni 2010

Auf dem Lottstetter Obsthof Henes finden regelmässig verschiedene Veranstaltungen statt. Im Rahmen des ersten Lottstetter Kirschenfestes tritt am 26. Juli erstmals mit „LUDDI“ aus Birkendorf eine Liveband auf. Andreas Henes geht mit
seinem Obstbaubetrieb, den er seit 1997 führt, neue Wege und formte aus dem
traditionsreichen Landwirtschaftsbetrieb einen Event-Obsthof. Der Südkurier hat
nachgefragt.

Herr Henes, wieso finden auf Ihrem Obsthof solche Veranstaltungen statt?

Wir suchten nach Möglichkeiten die Bekanntheit unseres Betriebes weiter zu steigern. So haben wir seit 2007 verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und festgestellt, dass sehr großes Interesse besteht, hinter die Kulissen eines Obstbaubetriebes zu schauen. Wir bieten so die Möglichkeit einen Einblick in unsere Arbeit zu bekommen und regional erzeugte Lebensmittel zu genießen.

Warum gerade die Alemannen-Rockband LUDDI?

LUDDI tritt zusammen mit dem Kabarettisten Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel auf, der durch die Fernsehserie „Die Fallers“ bekannt ist. In dieser Formation habe ich sie vor einigen Monaten kennen gelernt und sie haben mich mit ihrer Darbietung so überzeugt, dass ich sie einfach auf meinen Hof einlud. Unter dem Motto "Mundartrocker trifft Stubenhocker" begeistern sie mit Mundart, Kabarett, fetziger Musik und humoristischen Akzenten.

Wie wurden die ersten Veranstaltungen dieses Jahres angenommen?

Unsere bisherigen Veranstaltungen "Spargel & Wein" und "Rot-weißes
Schlemmen" fanden großen Zuspruch. Die Gäste lassen sich von unseren
selbst gemachten Menüs begeistern und genießen es, direkt auf dem Hof bedient
zu werden. Wir bekommen viel positives Feedback. Das motiviert uns, denn wir
sind immer noch am „Lernen“, wie wir noch besser auf unsere Besucher eingehen
können.

Ihr Betrieb ist bekannt durch verschiedene Spezialitäten. So wurde das Südwestfernsehen auf das Rosengelee von Mutter Lisbeth aufmerksam und berichtete in der Sendung Essgeschichten darüber. Was ist denn Rosengelee?

Rosengelee ist ein Brotaufstrich, der viele Sinne anspricht. Mit den Augen bleibt der Kunde schon daran hängen, da die Gelee mit einem intensiven Rot auf sich aufmerksam macht. Öffnet man den Deckel, ist der Duft der Rose zu riechen. Und streicht man sich das Gelee auf das Brot, so macht ein ganz besonders feiner Geschmack sich am Gaumen breit. Das Rosengelee gewinnt meine Mutter aus den
Blütenblättern der unbehandelten Duftrose, die sie ansetzt und nach eigenem
Rezept einkocht.

Zum Schluss: Wie wird die diesjährige Obsternte?

Die Erdbeerernte ist am Laufen und die Kirschenernte hat begonnen. Die meisten Pflanzen haben genügend Früchte angesetzt, was nicht immer selbstverständlich ist. Jetzt muss das Wetter natürlich noch mitspielen, dann kann es ein gutes Jahr für uns werden.

 

Andreas Henes

Krimi-Dinner, die neue Form der Unterhaltung

Interview mit Axel Holzscheiter vom Lottstetter Lotto-Bistro

20.Februar 2010 - veröffentlicht im Südkurier und Alb Bote

Lottstetten (thg) Das Lottstetter Lotto-Bistro von Axel Holzscheiter ist für regelmäßige Musik- und Comedy-Veranstaltungen bekannt. Am Freitag, 5. März findet das Krimi-Dinner „Mord am Hochzeitsabend“ statt. Im Gespräch mit Axel Holzscheiter erfahren wir mehr  über weitere Einzelheiten.

Herr Holzscheiter, was ist „Krimi Dinner“?

Dies ist eine relativ  neue Veranstaltungsform, die ein spannendes Krimistück mit einem köstlichen  Menü  verbindet. Das Fantastische daran ist, dass man sich mitten drin im Theaterstück befindet, keine Bühne, keinen Abstand. Es ist hautnahes Miterleben des Stückes. Ein feines  Vier-Gänge-Menü rundet das Erlebnis ab und gibt Zeit über das Erlebte zu diskutieren. Die Frage, wer der Mörder sein könnte, steht natürlich im Mittelpunkt der Ermittlungen.   

Wer sind die Darsteller dieses Abends?

Ausgebildete Schauspieler des einzigen Freiburger „Improtheaters“ „Freistil“. Die Künstlergruppe besteht nur aus ausgebildeten Künstlern, die inzwischen auf verschiedenen Bühnen in ganz Deutschland spielen und für´s Fernsehen produzieren.

Wodurch wurden sie zu dieser Art Veranstaltung inspiriert?

Als Veranstalter ist man immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Angeboten. „Mord am Hochzeitsabend“ ist eine reizvolle Mischung aus Theater und Dinner! Köstliches Essen und dramatische Szenen am Nebentisch!

Die Eintrittskarte kostet 54 Euro pro Person. Wie setzt sich dieser Preis zusammen?

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:  der Eintritt für das Krimitheater,  ein Apéritif zur Begrüßung, ein tolles Vier-Gänge-Menü und das obligatorische „Cafe´“ danach, der Kitzel  für Nerven und Gaumen inbegriffen.

Verraten Sie uns etwas über das Vier-Gänge-Menü oder handelt es sich um ein Menü „Surprise“?

Wie bei einem echten Krimi sollten nicht zu viele Einzelheiten verraten werden. Die vier Gänge gehören natürlich zu den bestgehüteten Geheimnissen des Abends. Es kann jedoch verraten werden, dass auch eine vegetarische Variante gewählt werden kann.

Welche weiteren „Gigs“ sind im Lottstetter Bistro geplant?

Wir werden an Freitag den 12. März einen Leseabend „Erzählzeit ohne Grenzen“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lottstetten veranstalten. Einen Tag später, Samstag 13.3., gibt es den Kabarettabend  „Armes Deutschland“. Das aktuelle Programm können Sie jederzeit auf  unserer Homepage www.holzscheiter.de einsehen. Natürlich werden wir auch die Krimi-Dinner Serie  fortsetzen.

Wo und wann kann man sich für das Krimi-Dinner anmelden?

Ab sofort telefonisch im Bistro, 07745/921333, im Internet unter www.holzscheiter@t-online.de oder bei mir persönlich.

Axel Holzscheiter, Lottstetter Eventveranstalter

"Auffi muasi" - der Watzmann ruft

Interview mit Markus Steger, Südkurier und Alb Bote, 4. Januar 2010

Jestetten (thg) „Auffi-muasi“, so lautet der Titel des Musicals, das im Frühjahr 2010 in Jestetten aufgeführt wird. Dabei handelt es sich um das Kultmusical „Der Watzmann ruft“, das 1972 von Manfred Tauchen als Bergbauerndrama-Parodie
geschrieben und von Wolfgang Ambros und Joesi Prokopetz zu Liedtexten vertont
wurde. Die Handlung beschreibt das Schicksal der Bergbauern und deren Sucht,
trotz der unheimliche Furcht davor, den Watzmann zu besteigen. Zusätzlich kommt
die Verlockung der „Gailtalerin“, die im Falle einer Besteigung“ amouröses
verspricht. Bei dem Stück handelt es sich um eine Fusion von Volkstheater und
Rockmusical. Dies nahm der Südkurier zum Anlass beim Organisator und „Macher“
Markus Steger über den aktuellen Stand der Dinge nachzufragen.

Herr Steger, wie weit sind Sie mit der Planung, den Proben und dem Bühnenaufbau?

Wir sind gut im Plan. Da ein solches Projekt zum ersten Mal in Jestetten aufgeführt wird, gibt es immer wieder geringe Verzögerungen. Aber bis im April 2010 wird alles soweit sein.

Wer organisiert das Musical, wer sind die Mitwirkenden.

Die Verantwortlichen neben mir sind die Musiker Peter Blattmann,
Uli Fink, Uli Hosp und Stephan Merkt. Dazu kommen die Schauspieler Christian
Brädler, Raimund Hartmann, Mathias Lüber, Martin Neuenhagen, Andreas Prescher,
Florian Sonnleitner, Silvie Hofmann, Marianne Fink, Katja Steinbeisser und der
Musiker Andreas Wagner. Dazu kommen viele Helfer vor und hinter der Bühne und
im Bühnenbau.

Wie hoch ist euer Budget und wie wird dieses Projekt finanziert?

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa Zehntausend Euro. Das Projekt wird hauptsächlich über Sponsoren finanziert. Als Hauptsponsoren treten die Firmen Elektro Hosp,  „FFSB“ Chirurgische Nadeln und die Volksbank Jestetten auf.

Was bieten sie den Sponsoren als Gegenleistung?

Die Sponsoren können sich auf unserer Homepage www.auffi-muasi.de,
auf den Werbeflyern und bei der Aufführung platzieren. Zudem erhält jeder Sponsor
zwei Frei-Eintritte.

Wann und wie oft wird „Auffi muasi“ aufgeführt?

Geplant sind zwei Aufführungen am 9. und 10. April 2010 in der Jestetter Gemeindehalle. Je nach Resonanz  werden wir vielleicht weitere Aufführungen planen.

Die Werbetrommeln werden kräftig gerührt. Herrscht im Jestetter Zipfel bereits eine gewisse „Watzmanie“?

Ja, vor allem natürlich bei den Mitwirkenden. Wir haben sehr viel Spaß und freuen uns riesig auf das Bevorstehende.

Sollen in Jestetten zukünftig Musicals organisiert werden, wie es derzeit in Bad Säckingen der Fall ist?

Das ist schwierig zu sagen, weil wir nicht wissen, wie so etwas bei der Bevölkerung ankommt. Ich könnte mir eine Fortsetzung schon vorstellen.

Was erwartet die Zuschauer sonst noch bei den Aufführungen?

Wir werden mit einer Diashow auf das Event einstimmen. Dazu werden
 kulinarische Watzmann-Leckereien wie  Bayrisches Bier vom Fass, frisch gebackene
Brez’n, Leberkäs, Weißwürste und echten Berchtesgadener Enzian geboten.

Viel Erfolg weiterhin, und wir sehen uns im April in Jestetten bei der Aufführung“.

Das Interview wurde von Thomas Güntert geführt.

Markus Steger